Schlechte Karten bei Amazon? Gibt's nicht. Hier ist, warum du uns dort nie finden wirst.
Schlechte Karten bei Amazon? Gibt's nicht. Hier ist, warum du uns dort nie findest.
Du hast bei Amazon nach "Schlechte Karten" gesucht und einen Kalender gefunden, der fast so aussieht wie unserer – Optik passt, Humor auf den ersten Blick irgendwie auch, aber irgendwas stimmt nicht? Guter Instinkt. Es sieht so aus, als wären wir da. Sind wir aber nicht. Schlechte Karten verkauft nicht bei Amazon. Haben wir noch nie, und daran wird sich aus verschiedenen Gründen auch so schnell nichts ändern.
Warum sind wir eigentlich das Original?
Bereits 2018 erblickte der erste demotivierende Tischkalender das Licht der Welt. Damals noch nicht unter dem Namen Schlechte Karten, aber vom selben Autor: dem Poetry Slammer Rainer Holl. Okay, ich bin es. Es ist komisch, über sich in der dritten Person zu schreiben. Und wo wir schon bei Selbstbeweihräucherung sind: Ich habe auch den Spruch "Träume nicht dein Leben, sondern halt einfach dein Maul" erfunden. Woher ich das weiß? 2017 gab es dazu genau NULL Google-Treffer.
Seit 2022 gibt es Schlechte Karten offiziell als Marke – und mittlerweile, über 100.000 verkaufte Kalender später, auch eine breite Produktpalette. Tischkalender, Wandkalender, Kein-Plan-Kalender, dazu der Prokrastinator, Kein-Bock-Block, Postkarten und Co. Wir schreiben die Sprüche selbst, entwickeln das Design selbst, verschicken aus unserem eigenen Lager. Kein Container, dessen Absender keiner kennt, und schon gar kein Amazon-Listing. Wenn irgendwo "Schlechte Karten" draufsteht oder etwas verdächtig danach aussieht und du hast es nicht direkt bei uns oder bei einem unserer fantastischen Partnerläden gekauft: Es ist nicht von uns. Auch wenn's beim ersten Blick in den Warenkorb genauso wirkt.
Die Kopie von der Kopie von der Kopie...
Gerade bei den Kalendern werden wir viel kopiert – auffällig oft genau dort, wo wir selbst gar nicht verkaufen: bei Amazon. Es hat sich quasi ein eigenes Genre gebildet. Dabei wird nicht nur die Idee geklaut, sondern oft auch 1:1 das Design und hin und wieder sogar die Sprüche. Auf Qualität, Witz oder Nachhaltigkeit wird bei den Copycats dabei nicht gerade geachtet. Das Ironische daran: Die Nachahmer werden mittlerweile selbst wieder gecopycatet, und mit jeder Generation geht etwas verloren. Wie beim stillen Post: Aus "Wer früher aufgibt, hat länger frei" wird nach drei Kopierrunden "Du schaffst das, glaub an dich!" Genau das Gegenteil von dem, wofür wir stehen.
Warum die Fakes so demotivierend sind – for real
Konkurrenz belebt das Geschäft, wissen wir auch. Aber dann denkt euch doch bitte auch mal selbst was aus, damit wir auch mal was zurückkopieren können. Bis dahin können wir bei den Copycats nur festhalten:
- Die Sprüche sind nicht lustig. Weil sie nicht von Fachpersonal geschrieben wurden. Humor lässt sich schlecht kopieren, das Timing verschwindet als Erstes. Oftmals sucht man die Pointe länger als bei einer Steuererklärung.
- Ein Teil davon riecht verdächtig nach KI. Sätze, die grammatikalisch funktionieren, aber niemanden zum Lachen bringen. Wir schreiben unseren Mist immer noch selbst.
- Die Qualität ist schlechter. Dünneres Papier, unsauberer Druck, Bindung oder Aufhängung, die vor Dezember schlappmacht – während unsere Kund:innen uns eine Rücklaufquote von unter 1 % zurückmelden.
- Keine Rücksicht auf Nachhaltigkeit. Wir produzieren nicht nur in Deutschland, sondern sogar fast ausschließlich regional. Wir kennen unsere Hersteller persönlich und achten auf gute Rohstoffe und kurze Transportwege.
Wo's das Original wirklich gibt
In unserem Shop. Und bei den fantastischen Einzelhändlern und ausgewählten Shops, mit denen wir zusammenarbeiten. Eine Liste der Läden, in denen du unsere Produkte live erleben kannst, findest du hier. Bei Amazon auf jeden Fall garantiert nicht – egal, was im Listing steht oder wie überzeugend "Original" oder "Schlechte Karten" draufgedruckt ist.
Und falls du am Ende doch bei einer Fälschung landest: Pech gehabt. Aber du weißt ja, wo du uns findest.